Malaktion „Dein Bild zum Fairen Handel“ in Lübeck

Die Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Lübeck und die Musik- und Kunstschule Lübeck laden Schulkinder aus Lübeck zu einer Malaktion zum Fairen Handel ein.

200 Leinwände in der Größe von 50 x 70 cm werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf diesen kann in Einzelarbeit oder als Gruppenarbeit eine künstlerische Sicht zum Fairen Handel entstehen. Gezeichnet oder gemalt, als Collage oder ein neuer Slogan – alles kann auf die Leinwand gebracht werden, um die persönliche Aussage zum Fairen Handel darzustellen. Inhaltlich können Dinge wie Produkte und einzelne Waren, Verpackung, Vertriebswege, Werbung, Läden, Menschen, Kinderarbeit und/oder Ausbeutung der Umwelt kreativ umgesetzt werden. Weiterlesen

FAIR-BIO-REGIONAL beim HanseKulturFestival

Vom 20.-22. Mai 2016 fand in Lübeck des erste HanseKulturFestival statt. Vom Koberg bis zur Untertrave gab es Kultur, Kulinarisches, Kunst und Musik. Eine tolle Stimmung, die sich auch an unserem FAIR-BIO-REGIONAL Stand mit vielen Infos zum Fairen Handel breit machte.
Ein fotografischer Rückblick:

30 Jahre Weltladen – wir gratulieren!

Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens lud der Lübecker Weltladen am Samstag, 16.4.2016 zum „Open House“ ein. Importeure des Fairen Handels stellten sich vor und zahlreiche Gäste kamen. Mit dabei waren Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer, Silke Schneider Staatssekretärin des Ministeriums für Energie-wende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Landtagsabgeordnete MarliesFritzen und viele weitere.
Hier ein fotografischer Rückblick:

Alle Fotos: © Buendnis Eine Welt SH, Fridtjof Stechmann 2016

 

Wie fair war der Handel des mittelalterlichen Hansebundes?

Vortrag von Prof. Dr. Harm von Seggern,
Historiker, Christian-Albrechts Universität zu Kiel

anschließend Diskussion der Frage:
Wie fair können die Hansetage und Hansestädte der Neuzeit sein?

Samstag, den 21.05.2016, 15:00 Uhr, Europäisches Hansemuseum Lübeck

Auf dem 34. Internationalen Hansetag 2014 in Lübeck hat der Faire Handel erstmals eine wichtige Rolle bei dem internationalen Städtebund „Die Hanse“ eingenommen.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Lübeck konnte viele der ca. 500.000 Gäste des Hansetages auf dem „Fair-Bio-Regional-Markt“, bei Vorträgen und Workshops informieren und sensibilisieren, allein ca. 1000 Besucher beim „Freiluft-Hansebrunch“. Auch hatten 230 Lübecker Familien Gäste zu einem fairen Kaffee zu sich nach Hause eingeladen und bei allen offiziellen Veranstaltungen im Rathaus und der Musik- und Kongresshalle wurden Getränke aus fairem Handel ausgeschenkt.

Auch die Gremien der Hanse haben die Bedeutung des Themas erkannt. So hat sich das Präsidium für die Förderung der Fairtrade-Towns-Kampagne ausgesprochen und auch die Delegiertenversammlung hat beschlossen, dass der Faire Handel auf der Agenda eines jeden Hansetages stehen soll.

Zusammen mit dem Hansebüro, der YouthHansa, den Städten Hamburg, Rostock, Neuss u.a. bemüht sich die Steuerungsgruppe jetzt, auch mit Unterstützung von „Engagement Global-SKEW“ und „TransFair“ darum, dass die besagten Beschlüsse schnell umgesetzt werden.

Demnach liegt es nahe auch einmal nachzufragen: Wie fair war eigentlich der Handel des mittelalterlichen Hansebundes?

Die Steuerungsgruppe konnte Prof. Harm von Seggern gewinnen, jenen Vortrag, der schon 2014 auf dem 34. Hansetag begeisterte, während des in Lübeck stattfindenden Hanse-Kultur-Festivals erneut zu halten und lädt dazu herzlich ein.

Der Vortrag stellt anschaulich die wirtschaftsethischen Fragen jener Zeit dar. Gab es im Spätmittelalter Formen der Ausbeutung, Kinder- oder Sklavenarbeit? Spielte dies innerhalb der Hanse eine Rolle? Wie stellten sich die Produktionsbedingungen im städtischen und ländlichen Handwerk dar? Gab es im Mittelalter überhaupt eine Wirtschaftsethik, die man als Vorläufer des sozial gerechten, Fairen Handels der heutigen Zeit betrachten kann?

Im Anschluss an den Vortrag bleibt noch Zeit zum Gespräch, für Hinweise, wie die gefassten Beschlüsse umgesetzt werden können, und zur Diskussion der Frage:

Wie fair können die Hansetage und Hansestädte der Neuzeit sein?

Der Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich.