„Sei kein Frosch! Existenzsichernde Preise jetzt!“

Hervorgehoben

Mit dieser Aktion fordert das „Make Chocolate Fair“ – Team bei INKOTA einen existenzsichernden Mindestpreis für Kakao einzuführen.

Wir, die Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Lübeck, unterstützen diese Aktion.

Fast jede dritte Kakaobohne auf der Welt wird durch die Rainforest Alliance zertifiziert. Mit einem existenzsichernden Mindestpreis für Kakao könnte die Rainforest Alliance vielen Bäuerinnen und Bauern aus der Armut helfen. Doch bisher zögert sie.
Das könnt Ihr ändern: Schreibt an Han de Groot, den Geschäftsführer der Rainforest Alliance, und fordert: Machen Sie Kakao wirklich nachhaltig –  garantieren Sie einen existenzsichernden Kakaopreis!

Hier ist der Link zu unserer Mail-Aktion, unter dem ihr mitmachen könnt: de.makechocolatefair.org/rainforest-alliance

Bitte helft uns, die Aktion „Rainforest Alliance: Sei kein Frosch!“ zu verbreiten und teilt diese auch in Euren sozialen Netzwerken!
Denn nur wenn wirklich viele Menschen mitmachen, kann die Aktion erfolgreich sein.

Fair Fashion – Veranstaltung am 10. September, VHS

Hervorgehoben

„Fair Fashion – der lange Weg zur sauberen Kleidung“
Noch immer arbeiten Millionen Menschen in unwürdigen Verhältnissen und zu niedrigen Löhnen in der globalen Modeindustrie. Sich fair zu bekleiden ist daher viel mehr als nur shoppen fürs gute Gewissen. Es ist Teil einer Grundhaltung, die zeigt, dass jeder von uns die Welt ein wenig verändern kann. Warum faire Mode so wichtig ist, erklärt Buchautor Frank Herrmann in seinem Vortrag. Er geht auf die ungerechten Strukturen der Modeproduktion ein, erklärt was ein existenzsichernder Lohn ist, welche Modesiegel vertrauenswürdig sind und was Produzenten, Politik und Verbraucher machen können, um die Situation zu verbessern.

Vortrag und Diskussion mit Sachbuchautor und Journalist Frank Herrmann am 10. September 2019,
19 Uhr in der vhs, Hüxstraße 118-120, Lübeck
Der Eintritt ist frei. Weitere Infos:
www.faireinkaufenaberwie.blogspot.de

 

 

 

Unternehmensverantwortung per Gesetz!

Hervorgehoben

Lübeck schickt Urbaubsgrüße an Bundesminister Gerhard Müller und Hubertus Heil und bittet um Unterstützung: „Ich finde es toll, dass Sie sich für ein Lieferkettengesetz engagieren! Mit Freiwilligkeit kommen wir erfahrungsgemäß nicht weit. Damit Unternehmen Verantwortung für Menschenrechte übernehmen, brauchen sie einen gesetzlichen Rahmen. Bleiben Sie standhaft!“ So lautet die Botschaft der Karikaturenpostkarte “Urlaubsgrüße nach Berlin“, die CIR – Christliche Initiative Romero in Umlauf gebracht hat. Die Aktion und Karikatur passt hervorragend in unsere Urlaubsregion zwischen den Meeren. Auch deswegen unterstützen die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Lübeck und das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI) die Aktion.

Urlaubsgrüße senden Mitglieder der Fairtrade Stadt Lübeck Steuerungsgruppe vom Brink

 

Im Bulletin von CIR heißt es dazu: „Im Februar wurde ein Gesetzentwurf des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für nachhaltige Lieferketten öffentlich. Verpflichtende Unternehmensverantwortung könnte Realität werden. (…) Die Verabschiedung des Gesetzes könnte einen Paradigmenwechsel in der Berliner Politik einläuten.“

Zu den im BMZ-Entwurf genannten verpflichtenden Maßnahmen für Unternehmen gehört eine Abschätzung der menschen- und umweltrechtlichen Risiken in der Lieferkette, sowie eine Reduktion derselben, die Einrichtung einer Beschwerdestelle für ArbeiterInnen und AnwohnerInnen sowie die Ernennung eines Beauftragten für Menschrechte. Den Verantwortlichen in den Unternehmen , die diesen Verpflichtungen nicht nachkommen, droht je nach Schwere und Art der des Verstoßes, ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, ein Strafverfahren mit Freiheits- und Geldstrafen und/oder zivilrechtliche Konsequenzen.“

Obwohl der Gesetzentwurf lediglich das konkretisiert, was die Vereinten Nationen schon 2011 in ihren UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte formuliert und den einzelnen Nationalstaaten zur Konkretisierung und angemessenen Umsetzung aufgetragen haben, laufen zahlreiche GegnerInnen Sturm dagegen. Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Lübeck würde sich über große Beteiligung an der Aktion freuen.

Die Karten liegen im Ev. Frauenwerk, Hotel an der Marienkirche und im Hotel zur alten Stadtmauer, in den Filialen von Landwege e.G., bei ONE Fair Trade – KaffeeRösterei, in der Tourist-Information und Verbraucherzentrale, im Weltladen Lübeck und Weltladen Travemünde sowie an weiteren Stellen aus.

Die Aktion läuft voraussichtlich bis Anfang/Mitte September.